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Thomas Schmidt
30. Januar 2013, 18:57
Ergänzend zur Golden Gate Bridge:
Obduktionen sind zuweilen reinster Horror - laut Zeitzeugen am Fort Point. (Oft Fundgegend von W.-Leichen) Meerestiere, vor allem Krabben, sind hier unsensibel. Sie verunstalten die Toten vor allem im Gesichtsbereich. Für viele Suizidgefährdete ist
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Elert von Müller
19. April 2012, 17:12
Kann es sein, dass das Bild Nummer 14 spiegelverkehrt eingestellt wurde? Das Gebäude unter der Brücke (linker Bildrand) und die Lage der Alcatraz-Insel kommen mir seltsam vor.
Marchese Grana
19. April 2012, 18:04
Bisher hatte ich immer gedacht, dass die Golden Gate Bridge für seine Zeit und seine Größe sehr wenig Opfer beim Bau verzeichnen mußte.
Carsten Beck
19. April 2012, 18:34
hallo,
herr von müller hat recht - das gebäude unter der brücke gehört zum presidio-areal - es handelt sich um fort point (http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Fortpoint03162006.JPG&filetimestamp=20060320042306; s.a. ) - bei lage unter dem in blickrichtung linken brückenende müßte im hintergrund der offene pazifik statt alcatraz zu sehen sein (vgl. http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Aerial_view_-_Presidio-whole.jpg&filetimestamp=20090110234912).
der schattenwurf des brückenpfeilers wie abgebildet impliziert zudem einen sonnenstand im nordwesten, waqs auf der nordhalbkugel unmöglich ist.
mfg, carsten
Sven Seifert
19. April 2012, 19:01
"Die Männer, die auf der Unterwasserbaustelle arbeiteten, hatten mit dem erhöhten Luftdruck zu kämpfen. Holte man sie zu früh an die Meeresoberfläche zurück, drohten Atemnot, Blutungen, Bewusstlosigkeit und Lähmungen. "
Nicht zu frueh, sondern zu schnell hochholen! Alles, was laengeren Aufenthalt, als 15 Minuten in 30m Wassertiefe bedeutet, trocken oder nass, bedeutet auch, das nicht umgehend auf Meeresspiegeldruck aufgestiegen/getaucht werden kann/sollte.
Dekompressions/Taucher/Caissonkrankheit (Senkkasten)
genannt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Dekompressionskrankheit
War auch beim alten Elbtunnel, und schon im 18 Jahrhundert, bei vielen anderen Arbeiten in Wassertiefen, unter Wasser(druck) eine 'unerklaerliche' Erscheinung!
Heinz Breuer
19. April 2012, 19:08
Herr von Müller hat recht, das Bild ist eindeutig spiegelverkehrt. Das Bild zeigt den Südturm, das Gebäude gehört zum Presidio und der Blick über die Brücke mit Alcatraz ist in die Bay hinein. Aber die Bay ist im Osten und nicht im Westen wie auf dem spiegelverkehrten Bild.
Volker Elsasser
19. April 2012, 19:19
Ja, das Bild ist seitenvekehrt. Es wurde aufgenommen from outside (west) the Golden Gate Bridge. Fort Point waere rechts im Bild. Alkatraz ist in der Bay. (apropos Fort Point: great SF movie: Vertigo, Kim Novak, James Steward
Mark Tezak
19. April 2012, 21:50
Ja, es ist tatsächlich spiegelverkehrt (tolle Analyse!). Die Insel rechts ist Angel Island, die eigentlich von der Brücke gesehen, auf der linken Seite.
Ich wohne in der Gegend und muss sagen, ich liebe es, wenn in Film (viele Hitchcock-Verfilmungen, ebenso Filme von Clint Eastwood, Michael Douglas, natürlich 'The Rock') und TV-Serie (die neue 'Alcatraz' von JJ Abrams, Monk, usw) in SF gefilmt wird, die Stadt ist echt sehr bildhaft, und die Menschen sind so liebenswert-eigenartig. Und was für eine Musik-Szene! Check out "Outside Lands Festival" in August 2012 im Golden-Gate-Park.
Tobias Lairt
19. April 2012, 23:51
>Kann es sein, dass das Bild Nummer 14 spiegelverkehrt eingestellt wurde? Das Gebäude unter der Brücke (linker Bildrand) und die Lage der Alcatraz-Insel kommen mir seltsam vor.
Ja, ist definitiv seitenverkehrt. Da das südliche Ende der Brücke zu sehen ist, läge Alcatraz Island außerhalb der Bucht, was natürlich Quatsch ist.
Falsch ist auch, dass nur die stadtzugewandte Seite für Fußgänger und Radfahrer freigegeben sei (s. Text zu Bild 7). Die stimmt (offiziell) für Fußgänger. Es sind aber auf beiden Seiten Radwege; wann welche Seite geöffnet ist, hängt von unterschiedlichen Faktoren (Jahreszeit, Tageszeit, Baustellen etc.) ab.
Roland Reithinger
23. April 2012, 13:03
"Die Wahrscheinlichkeit, den vier Sekunden langen Fall zu überleben, ist denkbar gering..."
Ganz im Gegenteil, die Chancen den Fall zu überleben dürften bei fast 100% liegen - was soll da schon groß passieren, Zusammenstoß mit einer Möve? Wenn der Fall zu Ende ist, dann wirds gefährlich.
Thomas Schmidt
30. Januar 2013, 17:48
Das Goldene Tor überspannend,
wird mit der Golden Gate Bridge auch der Goldsucher des kalifornischen Goldrausches von 1848 - 54 gedacht. Zuwanderer, die vom Pazifik kamen, setzten über die Bay von San Francisco, später Goldenes Tor genannt. Von Oakland und Berkeley aus "starteten" sie in die Sierra. Die Brücke ist auch deshalb eine touristische Attraktion.
Lit.: "Das Gold der Sierra Nevada", AAVAA-Verlag.
Man erinnert aber auch an 2000 Selbstmorde, die seit 1937 aus 70 Meter Höhe begangen wurden. Die Brüstung ist ca. 1,30 m hoch. Es gibt 13 Notrufknöpfe und ein sogenanntes Sorgentelefon. Überlebende des Suizids z. B. führen laufend Gespräche mit Leuten, die Selbstmordgedanken haben. Es wird zurzeit darum gekämpft, die Brücke rechts und links zu sichern. Dazu sind etwa 20 Mio-Dollars notwendig. Aus Gründen der Ästhetik ist genannte Maßnahm noch ferner liefen.
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