Letzter Beitrag:
Joachim Buch
27. Oktober 2009, 21:18
Zwei der berühmtesten Nosearts fehlen in der Galerie: Die der Memphis Belle (B-17 Flying Fortress) und die der Enola Gay (B-29 Super Fortress). Aus letzterer wurde die erste Atombombe über Hiroshima abgeworfen. Das ist zwar ein überaus zweifelhafter Ruhm, aber meist wird der Abwurf in
mehr...
Christoph Hübener
4. September 2008, 13:13
Schöner Artikel, aber ich erlaube mir eine kleine Korrektur:
Die *Flying Tigers* flogen keine Hawker Typhoon (britisches Jagdflugzeug), sondern Curtiss P-40 *Tomahawk I*
Gruß
Ch. Hübener
Thomas Hebbecker
4. September 2008, 14:05
auch wenn's kleinlich ist: im 2. Weltkrieg gab es keine US Airforce, die amerikanischen Luftstreitkräfte gehörten zum US Army Air Corps und damit Teil des amerikanischen Heeres.
Erst im Juli 2947 wurden die Luftstreitkräfte eine eigenständige Teilstreitkraft und wurden dabei zur US Air Force umbenannt.
Gruß,
T. Hebbecker
Detlef Arnolds
4. September 2008, 13:41
Noch eine Korrektur ... im Artikel ist von den Fw 190 D9 die Rede, bei denen die Unterseite rot bemalt und mit weissen Streifen versehen war. Der Grund für die Bemalung war nicht, die Aufmerksamkeit der alliierten Flieger auf sich zu ziehen ... wäre auch etwas sinnfrei, hierfür nur die Unterseite anzustreichen, während der obere Teil nach wie vor das normale grau/grüne Tarnschema behielt. Der Grund war vielmehr, die Maschinen für die eigene Platz-Flak klar erkennbar zu halten (daher die Unterseite!) und somit das Beschußrisiko gering zu halten - im Flug befindliche Maschinen der Luftwaffe hatten im April 45 einen gewissen Seltenheitswert. Es gab übrigens gerademal einen Schwarm, also 4 Maschinen, die so bemalt unterwegs waren, drei Fw 190 D9 und eine Fw 190 D11.
Lars Urban
4. September 2008, 14:59
Es ist ärgerlich, wenn ein so schönes Thema wie "Nose Art", durch schlampige Recherchen verliert.
Ein Großteil der gezeigten Motive sind moderne Interpretationen von "Nose Art", was leicht an der verwendeten Airbrush- Technik zu erkennen ist. Originale sind in der Regel schabloniert oder handgemalt. Ein weiteres Indiz ist die Freizügigkeit der Darstellungen. Die USA gelten heute noch als prüdes Land und vor über 60 Jahren war diese Prüderie noch ausgeprägter als heutzutage.
Auf den Schnitzer mit den "Flying Tigers" hat Herr Hübner bereits hingewiesen.
Die Behauptung, dass die Bemalung der FW- 190 auf den Flugplätzen der Me 262 als "Köder" für gegnerische Jagdflugzeuge dienen sollte, ist schlichtweg falsch. Neben den FW- 190 wurden die Flugplätze der Me 262 auch von Luftabwehrwaffen (Flak) stark verteidigt. Um nun bei Luftkämpfen über den Plätzen nicht versehentlich die eigenen Flugzeuge abzuschießen, erhielten die FW- 190 der "Papageien- Staffel" die auffällige, rot- weisse Bemalung auf der Flugzeug- Unterseite.
"...Mit dem Zweiten Weltkrieg war die große Zeit der Nose Art vorbei...": Auch diese Aussage ist nicht zutreffend. Wirft man zum Beispiel einen Blick auf die Bemalung amerikanischer Trägerflugzeuge der 1970er Jahre, erscheinen die Maschine des 2. Weltkrieges dagegen als "graue Mäuse".
Das Erscheinungbild von Flugzeugen der Bundesluftwaffe war auch nicht so dröge, wie dargestellt. Speziell beim erwähnten JG 71 "Richthofen" gab es unter dem Kommando von Erich Hartmann (ab 1959) recht großzügige " Nose Art". Das "Schwarze Tulpe" genannte Motiv, ging auf das persönliche Kennzeichen Hartmanns zurück.
Auch wenn Herr Augstein nicht mehr unter uns weilt, haben wir seine Standards nicht mit ihm begraben.
Lars Urban
Jürgen Schiffmann
4. September 2008, 15:26
Also:
1. 1942 konnte kein US-Bomberpilot seine Maschine über japanische Städte lenken weil erst mit der Einnahme Saipans Mitte 1944 Japan in Reichweite schwerer US-Bomber war.
2. Die Focke-Wulf Fw 190 D-9 hatten den auffälligen Unterseitenanstrich als Hinweiß für die eigene Flak! Die Schossen gerne auf alles was flog. Zudem sollten sie die LANDUNG der ME 262 sichern. In den allierten Jagdflugzeugen saßen Menschen und keine Bienen, die auf bunte Flugzeuge reagieren!
3. Bild 1 zeigt eine A-26 "Invader"
4. Bild 3: Die B-24 ist das meistproduzierteste Militärflugzeug der USA im 2. Weltkrieg und nicht das meistproduzierte Militärflugzeug allgemein! Alleine von der Messerschmitt Bf-109 wurden fast doppelt so viele gebaut...
Joachim Buch
27. Oktober 2009, 21:18
Zwei der berühmtesten Nosearts fehlen in der Galerie: Die der Memphis Belle (B-17 Flying Fortress) und die der Enola Gay (B-29 Super Fortress). Aus letzterer wurde die erste Atombombe über Hiroshima abgeworfen. Das ist zwar ein überaus zweifelhafter Ruhm, aber meist wird der Abwurf in Verbindung mit dem Namen der Maschine genannt. Die Noseart der Memphis Belle - sie war einer der ersten Bomber, die 25 Einsätze hinter sich brachte - ist auf http://www.memphisbelle.com zu sehen.
Sie möchten mitdiskutieren? Melden Sie sich hier an.