13 Diskussionsbeiträge zu diesem Thema
Letzter Beitrag:
Tobias Schuetz
12. Januar 2010, 12:49
Der Bericht hat mir sehr gut gefallen. Ich war damals ungefähr 9 Jahre alt und ein Riesen-Fan der WWF, als das ganze nach Deutschland kam. Da wir den Sender damals nicht empfingen, musste ein Arbeitskollege meines Vaters die Veranstaltungen auf Videokassette aufnehmen und uns mitbringen. Es gab
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Jakob Hartmann
5. Januar 2010, 22:37
Ich habe Wrestling etwa nur drei Jahre in dem Zeitraum zwischen1992 und 1995 geguckt. Doch wenn das Thema auf irgendeiner einer Party aufkommt, gibt es kein Halten und jeder erzählt davon. So habe ich den Eindruck, dass fast jeder in meinem Alter (28) WWF als Kind verfolgt hat.
Darf ich fragen wo der Undertaker, die Bushquakers, die Nasty Boys, Razor Ramon, Shawn Michaels, Diesel, Sid, Doink, Tatanka, 1-2-3 Kid, Million Dollar Man, Virgin, viele andere. und die mittlerweile verstorbenen Bam Bam Bigelow,Owen Hart, British Bulldog, Yokozuna, Mr. Perfect bleiben?
Björn Eise
6. Januar 2010, 11:53
@Hartmann
ALso manche der aufgezählten Namen wie zB der Undertaker sind auch noch heute im großen Geschäft aktiv.
Ansich ist der Bericht sehr nett, denn mir geht es wie meinem Vorredner, in der Jugend ein paar Jahre WWF geschaut und man hat heute noch auf so mancher Party Gesprächsstoff für einen Abend (ich bin nun 33 Jahre).
Es wäre aber ganz gut gewesen, wenn man stärker mal darauf eingegangen wäre, wieviele der Helden von damals heute leider nicht mehr unter uns sind, da sie es mit den Steroiden zu sehr übertrieben haben.
Oliver Schwarz
6. Januar 2010, 11:59
@Jakob:
Bei mir hat's ebenfalls ungefähr zu dieser Zeit angefangen. Zu den Karrieren einiger der Wrestler aus der Zeit kann ich sogar etwas sagen:
Undertaker: Er zieht sich langsam aus dem Geschäft zurück. Zur Zeit ist er jedoch noch in der WWE (damals WWF) aktiv.
Shawn Michaels: Er ist - zusammen mit HHH - Tag-Team-Champion der WWE.
Million Dollar Man: Er hat den Staffelstab an seinen Sohn übergeben, der nun in der WWE ist.
Hulk Hogan: Seit Montag bei TNA.
Bret Hart: Seit Montag wieder in der WWE.
Razor Ramon & 1-2-3 Kid: Seit Montag bei TNA.
Diesel: TNA.
Wikipedia dürfte über die Leute noch weitere Informationen liefern.
Michael Silver
6. Januar 2010, 12:06
@Jakob:
Es bleibt eigentlich nur noch zu sagen, dass die von Dir erwähnten Namen Ihre Zeit erst in den 90ern hatten und der Bericht bezieht sich ja auf die 80er. Vielleicht schafft es ja noch jemand einen ähnlichen Bericht für die 90er zu schrieben. Ich würde es mir sehr wünschen.
Andreas Andreas
6. Januar 2010, 13:08
@Jakob Hartmann
genauso geht es mir auch. Mit 28 Jahren hat man noch viele der 90er Jahre-Namen
im Kopf, unter anderem auch den "Sting" der immer Schwarz-Weiß geschminkt
daher kam. Klasse Sache!
In meinen jungen Jahren haben wir oft die Matches zu Silvester geschaut die erst
in den frühen Morgenstunden zur Hochform aufliefen. Heute hingegen schaue ich
mir die aktuellen Sachen überhaupt nicht mehr an sondern freue mich, wenn überhaupt,
auf die Monday Night Classics auf DSF?! Dort kommen jede Woche alte Matches
wenn ich mich recht entsinne. :)
Wo wir beim Wrestling sind. Ihr erinnert euch auch noch an die Monstertrucks
Grave Digger, Bigfoot und Co.? Jaja, damals war echt was los...
Marco Damp
6. Januar 2010, 13:14
Also ich hab mich damals immer köstlich amüsiert, wenn ich zufällig mal Wrestling beim Durchzappen entdeckte, ein wunderbar muskelbepacktes Kasperletheater...
Wenn ich mich recht entsinne, habt ihr noch den "Ultimate Warrior" vergessen zu erwähnen...
Günter Moryson
6. Januar 2010, 14:35
Ich kann mich nicht mit Jugend herausreden, da ich die bereits hinter mich gelassen hatte, als mich der Wrestlingvirus erwischte. Ich war selber überrascht, da ich ja wusste, dass alles nur Fake ist. Ich war daher auch sehr an den Hintergründen interessiert, teilweise mehr als an dem, was im Ring passierte. Es ist noch heute faszinierend, wie es die WWE versteht, Realität und Fiktion zu vermischen, aber manchmal auch erschreckend.
Heutzutage begleite ich meine Sohn, der Undertaker-Fan ist und versuche zu erreichen, dass er nicht den Bezug zur Realität verliert.
Übrigens kommt das Vintage-Wrestling auf Eurosport.
Felix Kiesling
6. Januar 2010, 18:11
Ich finde die Bilder sind echt der Wahnsinn. Wenn man sich die aktuellen Bilder auf der deutschen WWE Site ansieht, ( http://de.wwe.com/ ) ist das schon ein gewaltiger Unterschied. Ich frage mich gerade, welchen Fashion-Style ich eigentlich schicker finde... (Er hier hat zb. was von 'nem Biker: http://de.sevenload.com/wwe/superstars/Montel-Vontavious-Porter )
Klasse, die Galerie, jedenfalls!
Ole Hagemann
6. Januar 2010, 19:37
Leider bin ich seit den 80er hängen geblieben und kenne durchaus die gigantischen Erfolge der 90er Jahre ebenso wie das Storytelling der 2000ern Jahre. Die WWE Welt ist eine Flucht vor der Realität - Die 80er Jahre waren die gute Alte Zeit, weil damals noch Gut gegen Böse / Liebling gegen Bösewicht kämpfte - das hat sich heute mittlerweile massiv geändert.
Die Stars der 90er mit Stone Cold Steve Austin und The Rock haben den Sport unglaublich verändert.
Als Lektüre kann ich das Buch von "Mankind" have a nice day empfehlen. Darin wird dieses Geschäft sehr spannend, unterhaltsam und mit einem kritischen Blick beleuchtet.
Die alten Stars feiern bereits in den vergangenen 3 Jahren eine Auferstehung.... Ich könnte Stunden darüber reden ;-).
Karsten Sydow
6. Januar 2010, 19:53
Zwischen 1989 und 1993, d.h. vom 17. - 21. Lebensjahr, habe ich ziemlich regelmäßig und begeistert die WWF verfolgt, zunächst bei Tele 5 ("Ring Frei!") , später dann bei RTL 2. Genervt war ich allerdings immer vom Geschwafel der Kommentatoren Carsten Schaefer und Uli Fessler bzw. Günther Zapf (die "WWE Vintage Collection" auf Eurosport schaue ich mir trotzdem gerne an).
Eine Zeitlang habe ich mir tatsächlich auch regelmäßig das englischsprachige "WWF Magazine" gekauft, dass jeden Monat druckfrisch in einem Zeitungsladen im Berliner Europacenter auslag. Viele Bilder, wenig Text, und der tatsächliche Informationsgehalt tendierte gegen Null. Nun ja ...
Die Grenzen zwischen Wrestlern der 80er Jahre und denen der 90er verliefen übrigens fließend, denn viele der damaligen Stars (u.a. fast alle der im Beitrag genannten) waren ja noch Jahre später im Geschäft.
Aus Neugier schaute ich vor einigen Wochen nach einigen Wrestlern der damaligen Zeit ("Was macht eigentlich ...?".) Das Ergebnis war ziemlich erschütternd, waren doch viele der damaligen Akteure inzwischen verstorben, unter anderem
- Raymond Walter Traylor, Jr. alias "Big Boss Man" (2004, Herzversagen mit
41 Jahren)
- Kerry Von Erich alias "The Texas Tornado" (1993, Selbstmord mit 33 Jahren)
- David Boy Smith alias "The British Bulldog" (2002, Herzversagen mit 39)
- Rodney Agatupu Anoa'i alias "Yokozuna" (2000, Herzversagen mit 34 Jahren)
- Scott Charles Bigelow alias "Bam Bam Bigelow" (2007, Herzversagen mit 45 Jahren)
- Adolfo Bresciano alias "Dino Bravo" (siehe Artikel)
- Ray Fernandez alias "Hercules" (2004, Herzversagen mit 47 Jahren)
- Owen James Hart (1999, Ring-Unfall mit 34 Jahren)
- Curtis Michael "Curt" Hennig alias "Mr. Perfect" (2003, Überdosis Drogen mit 44 Jahren)
- Elizabeth Ann Hulette alias " Miss Elizabeth" (2003, Überdosis Drogen mit 42 Jahren)
- John William Minton alias "Big John Studd" (1995, Leberkrebs mit 47 Jahren)
- John Tenta alias "Earthquake" (2006, Blasenkrebs mit 42 Jahren)
- Michael James Hegstrand alias "Hawk" von der Legion of Doom (2003, Herzversagen mit 46 Jahren)
- Richard Erwin Rood alias "Ravishing Rick Rude" (1999, Herzversagen mit 40 Jahren)
(Quelle: englische Wikipedia)
Suchterkrankungen (Drogen, Alkohol, Medikamente) aufgrund körperlicher Beschwerden und/oder pychische Probleme scheinen häufige Begleiterscheinungen dieses Sports zu sein. Diese Probleme sind unetr anderem bei Lex Luger, Jake "The Snake" Roberts (siehe die Dokumentation "Beyond the Mat" von 1999) und einigen anderen (ehemaligen) Wrestlern zu beobachten.
Dies sind dann wohl die Schattenseiten dieses unterhaltsamen Sports ...
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