19. Januar 2010, 15:46
Hinsichtlich der Hinrichtung durch den Strang ist der Bildbeitrag irreführend: die hier gezeigte Hinrichtungsmethode ist nicht nachvollziehbar oder erlebbar: es handelt sich hier nämlich um den sog. "long drop", bei dem durch das ruckartige Hängen nach dem Fall des
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Tim Gerdes 19. Januar 2010, 13:48
Da gibt's aber noch mehr!
Oliver Geigen 19. Januar 2010, 15:46
Hinsichtlich der Hinrichtung durch den Strang ist der Bildbeitrag irreführend: die hier gezeigte Hinrichtungsmethode ist nicht nachvollziehbar oder erlebbar: es handelt sich hier nämlich um den sog. "long drop", bei dem durch das ruckartige Hängen nach dem Fall des Körpers zu einer Fraktur des zweiten Halswirbels (der sog. "hangman´s fracture", "Genickbruch") kommt, was meist - durch eine Verlagerung des Halsmarks zu sofortigem Atem- und Kreislaufstillstand führt. Die Strangulation ist in diesem Fall nur dann relevant, wenn z.B. durch eine Fehlberechnung der Fallhöhe ein "Genickbruch" ausbleibt. Der Tod durch Erhängen wie in der Bildunterschrift geschildert tritt eher langsam ein, auch wenn es rasch zum Bewusstseinsverlust kommt. Diese Form der Hinrichtung kommt immer noch z.B. im Iran oder bei suizidalen Handlungen vor.
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