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Maximilian Gauger
17. Nov 2007, 15:01
Die A7, welch ein Thema! Freud und Leid, Lächeln und Ärger, tausende Kilometer im Laufe der Zeit mit freudiger Erwartung zur Freundin unterwegs, wiederum tausende Kilometer mit sehnsüchtigen Gefühlen in der Gegenrichtung. Die Route in den Urlaub, ob Dänemark oder Österreich.
Völlig leer am...
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5 Diskussionsbeiträge zu diesem Thema
Christoph Horn
16. Nov 2007, 09:20
Ist es moralisch nicht zutiefst verwerflich über die Bundesautobahn 7 zu schreiben, da sie doch zum deutschen NS-Autobahnprojekt zählte und der erste Streckenabschnitt 1937 geöffnet wurde?
Florian Burgemeister
16. Nov 2007, 09:41
Lebensader A7: Von FREUD und LEID!
Zwar lag es mir bisher fern, eine persönliche Bindung zur A7 aufzubauen bzw. ihr einen tieferen Sinn für mein Wirken zu verleihen(, was wohl in den quälenden Staustunden rund um den Elbtunnel begründet liegt), aber bei der Lektüre des Textes fiel mir auf, dass einige Stationen meines Lebens in der Tat mit der längsten nationalen Autobahn Europas verbunden sind.
Um von meinem Wohnsitz in Niedersachsen (Auffahrten Ramelsloh oder Fleestedt) zu meiner Freundin in Schleswig-Holstein (Abfahrt Quickborn)zu gelangen, muss ich zwangsläufig das Automobil bemühen und: Welchen ein GLÜCK, dass es dafür die A7 gibt!
Doch eines kalten Wintertages verkehrte sich dieses Glück auf dem Heimwege kurz hinter der Raststätte HARBURGER BERGE urplötzlich in sein Gegenteil: BLITZEIS - Auto schrott - welch ein UNGLÜCK!
Wie man sieht, verhält es sich mit der A7 wie mit vielen Dingen im Leben: Glück & Unglück, Freud & Leid liegen bisweilen eng beieinander!
Ach ja,und: Autobahnen gehen scheinbar doch...
Christoph Brüning
16. Nov 2007, 12:33
"Wegen der vielen Kurven und Kuppen fährt sich die A7 am schönsten auf den rund 300 Kilometern zwischen dem Dreieck Salzgitter und dem Kreuz Biebelried."
Dem kann ich nur bedingt zustimmen. Mit einem etwas schwachbrüstigen Auto und schlechter Sicht oder Dunkelheit mutiert diese eigentlich wirklich schöne Strecke in eine der anstrengendsten und vom Gefühl her unsichersten, die ich in Deutschland kenne. Jekyll und Hyde der Bundesautobahnen. Aber vielleicht gehört das zu A7 auch dazu...?
Joachim Holstein
16. Nov 2007, 14:44
Die A7 kann eigentlich nicht die "längste nationale Fernstraße Europas" sein. Ich kenne mich nicht mit den Staßennummern in Russland oder der Ukraine aus, aber in Spanien kenne ich die N-340, und die führt von Barcelona die ganze Mittelmeerküste entlang und an Gibraltar vorbei bis Cádiz. Das sind rund 1.100 km.
Maximilian Gauger
17. Nov 2007, 15:01
Die A7, welch ein Thema! Freud und Leid, Lächeln und Ärger, tausende Kilometer im Laufe der Zeit mit freudiger Erwartung zur Freundin unterwegs, wiederum tausende Kilometer mit sehnsüchtigen Gefühlen in der Gegenrichtung. Die Route in den Urlaub, ob Dänemark oder Österreich.
Völlig leer am Sonntagabend zwischen Ulm und Würzburg, und dann wieder im Stau am Freitagnachmittag kurz nach Hildesheim. Der grandiose Blick auf die ICE-Brücken und der Blitzer an der Werratalbrücke. Zeiten, in denen ich jede Kurve und jede Geschwindigkeitsbegrenzung zwischen Ulm und Hildesheim kannte. Ich trauere der Kilometerfresserei nicht nach. Doch irgendwie, A7, bist Du mir ans Herz gewachsen in Deiner Nüchternheit und Deinem Querschnitt durch Deutschland. Deiner Route von den Bergen ans Meer, wo an jeder Raststätte ein anderer Dialekt erklingt. Was wäre Deutschland ohne Dich?
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