Jan Jörnmark war ein Wirtschaftshistoriker am Schreibtisch, bis er der rauen Wirklichkeit begegnete: Fabrikruinen, verlassene Wohnhäuser, verwilderte Vergnügungsparks. Seither hat er sich die Dokumentation des vergessenen Schwedens zur Aufgabe gemacht. einestages zeigt seine faszinierendsten Funde. Von Gabriel Arthurmehr...
Statt Straßen gab es dunkle Gänge, gesäumt von Müll: In der legendären Slumsiedlung Hak Nam in Honkong lebten 40.000 Menschen auf engstem Raum, Flüchtlinge und Kriminelle, Zahnärzte und Prostituierte. Kurz vor dem Abriss 1993 wagte sich ein Fotograf ins Labyrinth und schoss einmalige Aufnahmen. Von Oliver Klattmehr...
Auf dem Boden verrotten Tonbänder, Akten, Visa-Anträge. Seit fast 20 Jahren verfällt in Ost-Berlin die frühere irakische Botschaft in der DDR. In dem Plattenbau wurden einst Attentate geplant und Sprengstoff versteckt - heute ist die Ruine ein Mekka für Fotografen, Souvenirjäger und Partygänger. Von Melanie von Marschalckmehr...
Wer hier sein Glück suchte, konnte über Nacht reich werden, hieß es: Das Dorf Alemanía in Argentinien zog Abenteurer, Bergleute, Händler an - nach dem Ersten Weltkrieg brach alles zusammen. Heinrich Sassenfeld fand nur noch ein Geisterstädtchen und löste das Rätsel um den Ortsnamen "Deutschland".
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