Was verbindet Postkarten und Psychoanalyse? Ganz einfach: Mail Art. Zu Freuds 150. Geburtstag rief der Berliner Mailartist und Psychoanalytiker Lutz Wohlrab Künstler in der ganzen Welt auf, dem großen Enträtsler des Unbewussten eine Grußkarte zu senden - und wurde von Zusendungen aus 37 Ländern überschwemmt.
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800.000 Euro für ein Graffito? Lange galt Street Art als Sachbeschädigung, heute meißeln Kunsthändler die begehrten Spraystücke zum Versteigern aus dem Häuserputz. Selbst Brad Pitt sammelt schon - doch die Konterrevolution rollt.
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Sie nannten ihn den "Sprayer von Zürich": Ein Unbekannter provozierte Ende der siebziger Jahre die ordnungssinnigen Eidgenossen mit an Hauswänden gesprühten Strichmännchen. Am 28. August 1983 wurde der Züricher Künstler Harald Naegeli als Täter verhaftet, der Vorwurf: Sachbeschädigung.
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Hamburg ist eine bunte Stadt - auch wegen der vielen Graffiti an Häuserwänden. Heiner Ulrich hat im Winter 1987 im Stadtteil St. Georg zahlreiche Wandmalereien entdeckt. Dabei fielen ihm immer wieder besonders ausdrucksstarke Bilder in einer bestimmten Sprühtechnik auf. Also ging er eines Tages los und fotografierte sie - alle.
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Petting statt Pershing, Pop statt Politik: Anfang der Achtziger protestierten Hunderttausende gegen Atomraketen. Jungkommunisten nutzten die Gunst der Stunde, um die eigenen Reihen zu füllen. Adrian Geiges diente damals im Stoßtrupp der linken Aktivisten - und bediente sich ungewöhnlicher Methoden.
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Kunst auf Rädern: New York war in den Achtzigern der Traum aller Sprüher, bemalte U-Bahn-Waggons die Königsdisziplin der Szene. In einer Stadt, die noch von Drogen, Sex und Gewalt beherrscht wurde, lernte Kristian Kutschera die Magie von Graffiti kennen - und besprühte seinen ersten Zug.
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