Was verbindet Postkarten und Psychoanalyse? Ganz einfach: Mail Art. Zu Freuds 150. Geburtstag rief der Berliner Mailartist und Psychoanalytiker Lutz Wohlrab Künstler in der ganzen Welt auf, dem großen Enträtsler des Unbewussten eine Grußkarte zu senden - und wurde von Zusendungen aus 37 Ländern überschwemmt.
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Mit Postkarten lässt sich Politik machen! Das ist die Maxime von Mail-Art-Künstlern, die die kleinen Pappen im A-6-Format benutzen, um Botschaften unters Volk zu bringen - in der DDR galten sie deshalb als subversiv und staatsfeindlich. Eine Berliner Ausstellung zeigt jetzt einen Rückblick auf Mail Art seit 1989. Von Konrad Wohlrabmehr...
Zigaretten als Gefängniswährung, Kuchenlieferungen frei Haus und private Momente unterm Zellenbett: Als Uwe Pries 1982 nach einem gescheiterten Fluchtversuch inhaftiert wurde, lernte er die Besonderheiten des DDR-Haftalltags kennen - und die Verzweiflung eines Mithäftlings, der dort wirklich nicht hingehörte.
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Von schwulstigen Schwüren zu kryptischen SMS-Codes: "HDGDL - Hab Dich Ganz Doll Lieb" versichern sich heute Verknallte per Handy. Stilsichere Liebesbriefe sind eine echte Kunst. Oscar Wilde griff daneben, Lady Di sowieso. Philipp Kohlhöfer versammelt die wildesten Botschaften.
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Er erhob den Briefverkehr zu Kunst und war Schaltstelle zwischen Künstlern in Ost und West: Der Ost-Berliner Robert Rehfeldt gilt als einer der Gründerväter der deutschen Mail Art. Jetzt würdigt ein neues Buch Leben und Werk des 1993 Verstorbenen. Von Lutz Wohlrabmehr...
Abspielbare Stoffservietten, singende Postkarten, eine Country-Single in der Form von Texas: Wenn Peter Bastine seine Schallplatten-Schatzkammer öffnet, staunen selbst Phono-Fanatiker. Denn er sammelt kunterbunte Bildplatten statt schnöder schwarzer Scheiben - einestages zeigt die schönsten, witzigsten, skurrilsten Stücke seiner Vinyl-Kollektion.
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