Der Westen war ihnen verschlossen, doch in Südosteuropa konnten auch DDR-Urlauber den Luxus des Reisens genießen. Davon zeugen ihre Postkarten, die sie an die "lieben Zurückgebliebenen" schrieben. Georg Keim hat Dutzende dieser kuriosen Karten gesammelt.
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Sie träumten von den Weiten der Prärie - und lebten in einem Reservat der anderen Art. Aus Wildwest-Sehnsucht spielten Hunderte DDR-Bürger voller Leidenschaft Cowboy und Indianer. Die so irrwitzigen wie harmlosen Treffen der Tipi-Freaks zogen den ganzen Argwohn der Stasi auf sich.
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Nichts mit Last-Minute-Reisen: Die DDR steckte Milliarden in die eigene Tourismusbranche, denn ins Ausland ließ sie die eigenen Bürger nicht so gerne. Daheim allerdings fehlte es im Sommer nicht nur an Bier, sondern sogar an Zimmern - der Urlaub geriet für Ostdeutsche zur Lotterie. Von Christoph Gunkelmehr...
Erdbeeren in Glitzerdessous, Länderpunkte und ein Moderator am Rande des Wahnsinns: Am 21. Februar 1993 lief zum letzten Mal "Tutti Frutti", die Mutter aller TV-Strip-Shows. Hugo Egon Balder erhob den gnadenlosen Total-Trash zum Kult - kollabierende Kulissen und klemmende BH-Verschlüsse inklusive.
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Was finden diese Ossis nur an FKK? Marko Schubert verbrachte selbst einige Urlaube seiner Jugend an der ostdeutschen Ostseeküste - aber nur ein einziges Mal riskierte er einen Ausflug an den Strand der Nackedeis. Der Grund hieß Annika.
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Spontanurlaub Fehlanzeige: Als Klaus Roensch in den Siebzigern das erste Mal an der Ostsee zelten wollte, fehlte ihm die erforderliche Genehmigung. Eine Tagesreise zum zuständigen Amt in Rostock erbrachte das unentbehrliche Dokument. Dann aber wurden seine Frau und er auch noch einer Republikflucht verdächtigt.
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