Die Schüler waren fasziniert, die Lehrer begeistert: Im Januar 1963 hielt der Hitler-Nachfolger Karl Dönitz in einem Gymnasium bei Hamburg eine Unterrichtsstunde zum "Dritten Reich" ab. Der Auftritt des ehemaligen Großadmirals sorgte weltweit für einen Eklat - und trieb wenig später einen Beteiligten in den Tod.
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Hitlers Adjutant und sein Kammerdiener fanden die Leiche des Diktators nach dessen Selbstmord im Führerbunker. Mehr als 50 Jahre blieb unbekannt, dass nach dem Krieg Tonbandaufnahmen von den detaillierten Aussagen der beiden Zeugen gemacht wurden - jetzt hat SPIEGEL TV die Bänder wiederentdeckt. Von Michael Kloftmehr...
Es waren Szenen wie aus einem Irrenhaus: Kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs internierte die US-Armee 52 Nazi-Größen in einem Kurhotel in Luxemburg. Karrieristen, Militärs und hasserfüllte Antisemiten wohnten plötzlich unter einem Dach - und boten ein skurriles Bild zwischen Eitelkeit und Wahn. Von Philipp Schneemehr...
Im Mai 1945 quittierte Rochus Misch seinen Dienst im Führerbunker. Jahrelang hatte er im Umfeld Hitlers gelebt und gearbeitet. Am 29. Juli 2007 wurde der letzte noch lebende Zeitzeuge aus der Entourage des Diktators 90 Jahre alt - und will sich letzte Geheimnisse bewahren.
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