TV-Mehrteiler, die auf historischen Begebenheiten beruhen, sind heute nicht nur normal, sie sind im positiven Sinne Fernseh-Ereignisse. Das war nicht immer so. 1978/79 zeigte die US-Fernsehserie "Holocaust" am Beispiel der Geschichte der fiktiven Famlie Weiss das Schicksal der europäischen Juden in für damalige Verhältnisse drastischer Deutlichkeit. Proteste ließen nicht lange auf sich warten.
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Es war ein Aufbruch in die Vergangenheit - in Frankfurt am Main begann im Dezember 1963 der erste Auschwitz-Prozess. Er machte publik, worüber die Deutschen fast zwei Jahrzehnte lang geschwiegen hatten: Die wahre Dimension der NS-Verbrechen. Markus Schulzmehr...
Massenerschießungen, Gaskammern: Deutsche Kriegsgefangene sprachen nach 1945 offen über Nazi-Verbrechen - und wurden dabei vom britischen Geheimdienst abgehört. Doch dann verschwanden die Protokolle jahrelang in Archiven. Jetzt hat ein Forscher das geheime Material aufgespürt.
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Hunderte KZ-Opfer sollen im brandenburgischen Jamlitz verscharrt sein. Wenn es stimmt, wäre es das wohl größte noch unentdeckte NS-Massengrab in Deutschland. Jetzt graben Archäologen nach der Wahrheit - und Dorfbewohner wie Christa Wiernowolski in ihren Erinnerungen.
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Als John Demjanjuk im KZ Sobibor als Aufseher diente, saß Thomas Blatt dort als Häftling ein. Im Interview erinnert sich der heute 82-jährige Holocaust-Überlebende an das Terrorregime der ukrainischen Wachen im NS-Vernichtungslager - und fordert, deren Taten endlich aufzuarbeiten.
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Wussten die deutschen Soldaten vom Holocaust? Ja, sagt Annette Schücking-Homeyer, die als Rot-Kreuz-Helferin ein Soldatenheim hinter der Ostfront leitete. Über den Judenmord sei ganz offen gesprochen worden - in der Hoffnung auf Beförderung habe sich mancher sogar freiwillig zu Erschießungen gemeldet.
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