Zwei Tage nach dem 40. Geburtstag der DDR stehen sich in Leipzig 70.000 Demonstranten und 8000 schwerbewaffnete SED-Kader gegenüber. Einen Moment droht die friedliche Herbstrevolution in Ostdeutschland in einem Blutbad erstickt zu werden. Was sind Ihre Erinnerungen an die Montagsdemos? Von Ehrhart Neubertmehr...
In der Nacht vom 9. November 1989 machen sich Tausende Ost-Berliner auf den Weg in den Westen. Sie hatten im Fernsehen gehört: Die Grenze ist offen - und das wollten sie testen. Während die Grenzbeamten nicht wussten, was sie tun sollten, wurde im Bundestag in Bonn geweint und gesungen.
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Es war eine kleine Sensation: Im August 1987 druckten Zeitungen hüben wie drüben ein von SED- und SPD-Denkern verfasstes Grundsatzpapier. Die SPD konnte Formulierungen zur Diskussionsfreiheit durchdrücken - was Kritiker in der DDR fortan für sich als Recht reklamierten.
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Die DDR-Grenzbeamten an der Bornholmer Straße in Berlin hatten als erste die Lage erkannt: Zweieinhalb Stunden nach der dubiosen Erklärung des Politbüro-Sprechers Schabowski öffneten sie den Schlagbaum und läuteten damit das Ende der DDR ein. Lediglich ein Kamerateam filmte den historischen Augenblick: ein Team von SPIEGEL TV.
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Die Kalaschnikow im Anschlag, den Schießbefehl im Kopf: Jahrzehntelang patrouillierten DDR-Soldaten an der innerdeutschen Grenze, um die Flucht ihrer Landsleute zu verhindern. Fast tausend Menschen starben. Ein ehemaliger Grenzsoldat berichtet über seine Erfahrungen an der Mauer.
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Schauspieler, die im Film sprechen? Flugzeuge mit mehr als zehn Passagieren? Computer für zu Hause? Niemals wird es so was geben - da waren sich Experten einst ganz sicher. einestages zeigt die bizarrsten Vorhersage-Flops der Geschichte. Von Stephan Orthmehr...