Ein NS-Mörder in einer Gruft mit Nazi-Opfern? In Nürnberg wurde 2005 der Name des "Reichsgesundheitsführers" Leonardo Conti entdeckt - auf einem Ehrengrab für Zwangsarbeiter. Schnell wurde der Name weggefräst - aber wie kam Hitlers Spitzenmediziner überhaupt dorthin? Von Solveig Grothemehr...
Er folterte und mordete vier Jahre lang für die wahnwitzige Vison der Roten Khmer: Kaing Guek Eav gilt als "Heinrich Himmler Kambodschas". Demnächst kommt er vor Gericht - kurz vor Prozessbeginn hat er nun zum ersten Mal in einem Interview Einblick in die Abgründe der Jahre unter Diktator Pol Pot gewährt.
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Die Revolte begann mit einem Missverständnis: Vor 40 Jahren rebellierten nackte Kommunarden gegen die spießige Sexualmoral ihrer Eltern - weil sie darin eine Kontinuität des Nationalsozialismus sahen. Ein Irrtum. Gabriele Gillen erzählt die wahre Geschichte der deutschen Sittlichkeit.
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Als Hermann Lüdeking nach seiner Kindheit zu suchen begann, war er schon Rentner. Mit ein paar Akten, einer Geburtsurkunde und wenigen Erinnerungen machte er sich 1990 auf den Weg nach Polen. Was er fand, war die Geschichte seines Lebens - und das Schicksal eines Himmler-Heims.
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Wegen der Bombenangriffe evakuierte die Stadt Frankfurt ab 1944 auch Mütter mit Kleinkindern. Die damals sechsjährige Cordelia Rogge wurde nach Oberweyer verschickt. Hier freundete sie sich mit der Tochter eines Arztes an, der in der NS-Tötungsanstalt Hadamar Tausende Menschen in den Tod schickte.
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Teenager an Kanonen, Dreikäsehochs im Luftkampf und blonde Mädels in Reih und Glied: Tausende Kinder erlagen der Faszination des Nazi-Militärdrills, viele wurden traumatisiert. Der Fotograf Walter Nies hat der Generation der Kriegskinder ein Gesicht gegeben: mal propagandistisch, mal tragisch. Von Barbara Stambolismehr...