An Bord herrschte feierliche Stille: In 96 Stunden und nach 3400 Kilometern unterquerte am 5. August 1958 zum ersten Mal ein U-Boot den Nordpol. Die "Nautilus" hatte ihr Ziel erreicht - das Wettrüsten unter Wasser hatte gerade erst begonnen. Von Christopher Peter mehr...
Unter dem Decknamen "Haudegen" wurde 1944 eine Gruppe deutscher Wetterbeobachter nach Spitzbergen geschickt. Die Mission war so geheim, dass ihre Teilnehmer beinahe im Eis vergessen wurden. Erst am 3. September 1945 kapitulierte der Trupp: als letzte Wehrmachtseinheit - knapp vier Monate nach Kriegsende. Von Eike Frenzelmehr...
Er war vielleicht der erfolgreichste Agent des Zweiten Weltkriegs - und das, obwohl er schon tot war: Um die Nazis von der geplanten Invasion auf Sizilien abzulenken, statteten die Briten 1943 eine Leiche mit fingierten Dokumenten aus - die post mortem sogar Hitler narrte. Von Christoph Gunkelmehr...
"Mann über Bord", und was für einer! Als der Seenotkreuzer "Hermann Helms" von Vormann Jörg Bünting zu einem SOS-Ruf ausläuft, geschieht das Unbegreifliche: Der Schiffbrüchige will sich einfach nicht retten lassen - und greift sogar nach einer Pistole.
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Über 4000 jüdische KZ-Überlebende versuchten 1947 per Schiff von Frankreich nach Palästina zu gelangen. Doch die Reise der "Exodus" wurde zu einem Alptraum: Britische Kriegsschiffe griffen die Flüchtlinge an. Noah Kliger war damals an Bord - und wundert sich, dass er noch lebt. Von Henryk M. Brodermehr...
Die "Tirpitz" war das größte deutsche Kriegsschiff im Zweiten Weltkrieg. Von Norwegens Fjorden aus sollte sie die alliierten Geleitzüge nach Murmansk bedrohen. Kurt Voigt war als Schiffsverwaltungsoffizier für die Versorgung der 2300 Mann an Bord zuständig - sein Sohn zitiert aus Voigts Briefen nach Hause
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