Jan Jörnmark war ein Wirtschaftshistoriker am Schreibtisch, bis er der rauen Wirklichkeit begegnete: Fabrikruinen, verlassene Wohnhäuser, verwilderte Vergnügungsparks. Seither hat er sich die Dokumentation des vergessenen Schwedens zur Aufgabe gemacht. einestages zeigt seine faszinierendsten Funde. Von Gabriel Arthurmehr...
Statt Straßen gab es dunkle Gänge, gesäumt von Müll: In der legendären Slumsiedlung Hak Nam in Honkong lebten 40.000 Menschen auf engstem Raum, Flüchtlinge und Kriminelle, Zahnärzte und Prostituierte. Kurz vor dem Abriss 1993 wagte sich ein Fotograf ins Labyrinth und schoss einmalige Aufnahmen. Von Oliver Klattmehr...
Auf dem Boden verrotten Tonbänder, Akten, Visa-Anträge. Seit fast 20 Jahren verfällt in Ost-Berlin die frühere irakische Botschaft in der DDR. In dem Plattenbau wurden einst Attentate geplant und Sprengstoff versteckt - heute ist die Ruine ein Mekka für Fotografen, Souvenirjäger und Partygänger. Von Melanie von Marschalckmehr...
Im April 1986 explodiert im ukrainischen Tschernobyl ein Atommeiler. Wulf Geng weilt in den Vereinigten Arabischen Emiraten und erfährt von dem Vorfall auf den hinteren Seiten der "Khaleej Times": Wenige Wochen später reist er zurück nach Deutschland - und erlebt ein fremdes Land.
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Sie betonierten den Reaktor zu, schaufelten radioaktive Trümmer, ebneten ganze Dörfer ein: Nach dem Super-GAU von Tschernobyl 1986 schufteten Tausende Arbeiter im Katastrophengebiet. Anatolij Podlesni war einer von ihnen. Auf einestages erinnert er sich an die Strahlenhölle - und die Qualen danach.
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Kriegstrümmer, Naturparadiese und Militär soweit das Auge reicht: 1985 reiste Kurt-Jürgen Voigt mit einem Kamerateam auf die vom Krieg gezeichneten Falklandinseln. Über deren geopolitische Brisanz wollte niemand reden - stattdessen legte die britische Armee den deutschen Fernsehmachern, wo immer es ging, Steine in den Weg.
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