Sie schaufelten eine Baugrube und entdeckten ein Massengrab: In Malbork, dem ehemaligen Marienburg, werden seit Jahren immer neue Massengräber entdeckt. Was geschah nach Kriegsende in der früheren preußischen Stadt? Wurden die Bürger Opfer einer Seuche - oder grausamer Kriegsverbrechen?
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Er war ein Säufer, Betrüger, Kinderschänder - und Chef einer SS-Sondereinheit. Aus einer Horde von Wilddieben formte der Kaufmannssohn Oskar Dirlewanger eine Mörderbande, die in Warschau 1944 in wenigen Tagen Zehntausende Menschen umbrachte. Jetzt sind Hinweise auf noch lebende Täter der Truppe aufgetaucht. Von Andreas Mixmehr...
Lange Zeit galten die Verbrechen an Juden und Roma in Rumänien als "vergessener Holocaust". Inzwischen setzt sich das Land verstärkt mit seiner Geschichte auseinander. Der Berliner Antisemitismusforscher Wolfgang Benz über ein altes Tabu.
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Sie versteckten sich in Kellern, Schränken oder Kammern, oftmals vergeblich. Zehntausende Frauen wurden am Ende des Zweiten Weltkriegs von Soldaten der Roten Armee vergewaltigt. Viele schweigen aus Scham bis heute - die Dresdnerin Ingeborg Passolt hat sich fürs Reden entschieden.
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Wussten die deutschen Soldaten vom Holocaust? Ja, sagt Annette Schücking-Homeyer, die als Rot-Kreuz-Helferin ein Soldatenheim hinter der Ostfront leitete. Über den Judenmord sei ganz offen gesprochen worden - in der Hoffnung auf Beförderung habe sich mancher sogar freiwillig zu Erschießungen gemeldet.
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