Im Januar 1993 ging Thorsten Klapsch in Berlin durch einen Tunnel - und stand plötzlich in einer anderen Welt. Menschenleer dämmerte der Palast der Republik vor sich hin, aber alles war noch da: die senfgelben Sessel, das Casino, die Uralt-Computer. So konnte Klapsch einmalige Fotos machen. Von Katja Ikenmehr... 1976-2008 | 24 Dokumente |
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Eigentlich wollte er nur ein paar Freunde treffen, dann erlebte er den Zusammenbruch der DDR hautnah mit: Als Marko Schubert sich im Herbst 1989 auf dem Alexanderplatz einer kleinen Demonstrantengruppe anschloss, ahnte er nicht, dass er bald in Lebensgefahr schweben würde.
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Ein Abend der Erkenntnis: Als die Polit-Prominenz am 7. Oktober 1989 im Palast der Republik mit den Weltführern des Kommunismus das 40-jährige Bestehen der DDR feierte, saß Klaus Taubert mit am Tisch. Für den Gast auf Platz 406, Chefreporter der Nachrichtenagentur ADN, war das Festmahl ein Routinejob - doch mit dem Toast kam die Überraschung.
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"Heute geschlossen" - das Schild am Eingang überraschte den weitgereisten Rheinländer Heinrich Sassenfeld, als er sich in Ost-Berlin zum ersten Mal den Palast der Republik anschauen wollte. Der Hobbyfotograf wurde kurz darauf Zeuge einer geschichtsträchtigen Demontage.
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